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Der Ansatz

Im Malraum bringen die Kinder ihre Themen zu Papier. Es geht um den eigenen und persönlichen Ausdruck. Dort entstehen die Bilder der Kinder in einer wert - und bewertungsfreien Atmosphäre. "Hier kann ich malen, was ich will und wie ich es kann." Sie malen, was sie gerade beschäftigt oder womit sie sich gerade beschäftigen.

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Oder sie malen etwas, was sie schon immer mal malen oder ausprobieren wollten. Es wird experimentiert, erprobt, gewagt, verworfen, für schön befunden. Sie schaffen, malen ihre Bilder und urteilen dann selbst: "Fertig! Gut! Na ja ...?! Ein Blödibild! Dooof! Total schön!!" Ein Außenstehender kann dazu nicht viel sagen, weil er nicht weiß wie das Kind sich etwas vorgestellt hat und womit es zufrieden ist.

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Die Bilder der Kinder sind keine "Kunstwerke" im herkömmlichen Sinn, die begutachtet und kritisch betrachtet werden wollen. Kritische Stimmen und Bewertungen - ob positiv oder negativ - beeinflussen den eigenen Entscheidungsprozeß, das eigene Bildempfinden, die eigene Beurteilungskraft. Kinder richten sich nach dem, was sie an Bewertung bekommen. Dann malen sie "schöne Bilder" oder Bilder für die Erwachsenen. Es sind aber nicht mehr ihre Bilder.

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Die Freude der Kinder beim Malen ist groß. Oft ist im Malraum eine ganz konzentrierte Atmosphäre: es ist still oder man hört ein Vor-sich-Hinsummen, es wird geplaudert ... Der Malraum ist ein Ort der Besinnung, der Ruhe, ein Ort zum Entspannen. Es geht eher um das Malen selbst, als um das fertige Produkt/Bild. Es geht um den Prozess.

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Malen ist ein Bedürfnis der Kinder, darüber drücken sie sich aus. Ohne Worte. Es ist wie Spielen. Da verarbeiten die Kinder Erlebtes und Gesehenes. Sie denken sich Sachen aus und lassen ihrer Phantasie freien Lauf. Sie vertiefen sich und tauchen ab. Sie probieren aus. Arno Stern spricht von "Malspiel".

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Nach einer längeren Zeit können die Kinder ihre Bilder mit nach Hause nehmen. Wir schauen sie vorher noch mal in aller Ruhe durch und die Kinder sagen, welche Bilder sie mitnehmen möchten und welche nicht. Bis dahin liegen die fertigen Bilder schon eine Weile in einer Mappe. Es liegt Zeit und ein innerer Abstand dazwischen.

Jetzt können die Bilder die Malküche verlassen.

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